Stromlieferanten im Preisvergleich

Der Preisvergleich bei Stromanbietern lohnt sich

Seit mehr als zehn Jahren ist es den Verbrauchern in Deutschland nun möglich, sich ihren Energieversorger frei auszuwählen. Trotzdem ist noch immer ein großer Teil aller Verbraucher bei ihren örtlichen Grundversorgern (in der Regel die Stadtwerke) unter Vertrag. Und das ist gleich in mehrfacher Hinsicht mit Nachteilen verbunden. Zum einen zahlen Verbraucher, die Strom von ihren lokalen Grundversorgern beziehen, fast ausnahmslos zu viel. Zum anderen kann man als Verbraucher durch regelmäßige Anbieterwechsel aktiv an der Preisgestaltung teilnehmen, indem man den Wettbewerb unter den Anbietern fördert.

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Strom-Preisvergleich für Ihre Region
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kWh
Richtwerte:
Single 1.800 kWh
2 Personen 2.500 kWh
4 Personen 4.000 kWh
6 Personen 5.600 kWh
Fast alle Stromverträge haben Mindestlaufzeiten. Hier können Sie die maximale Vertragslaufzeit für Ihren gewünschten Stromvertrag auswählen.
Nutzung:
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Nur Öko- und Klimatarife anzeigen:
Ist diese Option aktiviert, werden nur Öko- und Klimatarife angezeigt. Bei Ökotarifen stammt der Strom aus erneuerbaren Energien. Klimatarife basieren auf dem Prinzip der Klimaneutralität: Der Versorger gleicht die CO2-Emissionen, die bei der Erzeugung von Strom verursacht werden, durch Investitionen in internationale, CO2-mindernde Klimaschutzprojekte aus.
Tarife mit Vorauskasse berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife mit Vorauskasse angezeigt. Bei diesen Tarifen wird der Strom für 3, 6 oder 12 Monate im Voraus bezahlt. Diese Zahlung ist im Insolvenzfall nicht gesichert. Gleichzeitig bieten Vorauskasse-Tarife in vielen Fällen einen Preisvorteil.
Pakettarife berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Pakettarife angezeigt. Bei diesen Tarifen kaufen Kunden eine bestimmte Anzahl von Kilowattstunden pro Jahr. Nicht verbrauchte Kilowattstunden werden nicht zurückerstattet, ein Mehrverbrauch wird in der Regel zu einem höheren Preis abgerechnet. Ein Paket ist bei stabilem Verbrauch bzw. bei nur geringen Abweichungen finanziell vorteilhaft. Der Preis für den Pakettarif kann sich während der Laufzeit ändern, wenn keine entsprechende Preisgarantie vorhanden ist.
Minder- u. Mehrverbrauchstarife berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife mit Mehr- und Minderverbrauchsaufschlag angezeigt. Bei diesen Tarifen gelten verschiedene Arbeitspreise für verschiedene Verbrauchsstaffeln. Kunden schätzen im Vorfeld ihren Jahresverbrauch und werden einer bestimmten Verbrauchsstaffel zugeordnet. Verbrauchen sie mehr oder weniger als angegeben, können sie in eine andere Staffel eingestuft werden. In diesem Fall werden höhere Arbeitspreise für den gesamten Zeitraum der Belieferung fällig. Ein Minder- und Mehrverbrauchstarif ist daher bei stabilem Verbrauch bzw. bei nur geringen Abweichungen von Vorteil.
Boni berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden diejenigen Boni in die Gesamtkosten für das erste Jahr eingerechnet, die der Anbieter einmalig gewährt. Einen einmaligen Bonus erhalten Kunden oftmals beim Wechsel zu einem neuen Versorger. Nicht eingerechnet werden einmalige Boni, die ein Kunde erst bei einer Vertragsverlängerung über 12 Monate hinaus erhält.
Tarife mit Sonderabschlag berücksichtigen:
Ist diese Option aktiviert, werden auch Tarife angezeigt, bei denen zusätzlich ein sogenannter Sonderabschlag (Kaution) vor Beginn der Belieferung fällig wird. Dieser Betrag ist nicht in den Gesamtkosten eingerechnet und wird nach Kündigung mit der Jahresabrechnung erstattet. Im Insolvenzfall ist diese Zahlung nicht gesichert.
Nur Tarife mit Preisgarantie anzeigen:
Ist diese Option aktiviert, werden nur Tarife mit einer Preisgarantie angezeigt. Mit einer Preisgarantie erhält der Kunde für eine bestimmte Zeitdauer einen festen Preis. Wenn sie für alle Bestandteile des Energiepreises gilt, schützt eine Preisgarantie vor Preiserhöhungen. Die eingeschränkte Preisgarantie umfasst nicht die staatlichen Abgaben und Steuern. Die Energiepreisgarantie umfasst weder die staatlichen Steuern und Abgaben noch die Netzentgelte. Je umfangreicher die Preisgarantie ist, desto besser sind Sie vor Preiserhöhungen geschützt.


Es ist fast schon eine Gesetzmäßigkeit, dass es sich finanziell lohnen kann, seinem lokalen Grundversorger den Rücken zu kehren. Wie sehr es sich für den einzelnen Verbraucher auszahlen kann, das kann man mit Hilfe von Vergleichs- oder Tarifrechnern im Internet erfahren. Die Grundlage für die Berechnungen bieten hierbei immer die Tarife der lokalen Grundversorger. Aus diesem Grund ist es auch notwendig, dass man seine Postleitzahl in den Tarifrechner eingibt. Der Tarifrechner sucht nun nach Tarifen, die günstiger sind als die des jeweiligen Grundversorgers. So erscheint dann in der Liste der günstigsten Anbieter nicht nur die Summe des jährlichen Beitrags zu den einzelnen Tarifen, sondern auch die Summe der Ersparnis, die man gegenüber dem Grundversorger erzielen kann. Als Verbraucher sieht man somit auf den ersten Blick, wie sehr sich ein Wechsel zu einem anderen Anbieter finanziell lohnt.

Wie sehr sich ein Preisvergleich der Stromanbieter und ein späterer Wechsel zu einem anderen Anbieter im Einzelfall tatsächlich lohnt, diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Das Sparpotential hängt unter anderem davon ab, für welches Tarifmodell man sich entscheidet. Wenn man sich zum Beispiel für einen Tarif mit Strompaket entscheidet, kann man in der Regel mehr sparen als bei einem einfachen Wechsel zu einem alternativen Anbieter. Auch bei Tarifen, bei denen man per Vorkasse zahlt, bietet sich meist ein höheres Sparpotential als bei einem Tarif, bei dem man in monatlichen Abschlägen zahlt. Dann kommt es selbstverständlich auch immer auf den durchschnittlichen Jahresverbrauch an. Für Haushalte mit einem sehr hohen jährlichen Verbrauch bietet sich immer ein höheres Sparpotential als für Haushalte, in denen wenig Strom verbraucht wird.

Ein weiterer Faktor, der sich hier auswirkt, ist die Region, in der ein Verbraucher lebt. Es gibt nur wenige Stromanbieter, die ihre Stromprodukte flächendeckend bundesweit liefern. Dann gibt es noch die Anbieter, die ihren Strom zwar überregional, aber eben nur regional begrenzt liefern. Allein dadurch können sich die Tarife in den einzelnen Regionen stark unterscheiden. Hinzu kommt, dass vor allem Verbraucher in kleineren Gemeinden oder in ländlichen Regionen nicht auf die Menge an verschiedenen Anbietern zugreifen können wie zum Beispiel die Bewohner von Großstädten oder Ballungsgebieten. Es ist also durchaus möglich, dass Bewohner größerer Städte aufgrund der höheren Anzahl an verfügbaren Stromanbietern ein höheres Sparpotential haben als Bewohner kleiner Gemeinden.

Wie viel der einzelne Verbraucher durch den Vergleich von Stromanbietern und durch einen anschließenden Anbieterwechsel also tatsächlich sparen kann, ist am einfachsten mithilfe eines Tarifrechners herauszufinden. Sowohl der Tarifvergleich als auch ein späterer Wechsel ist für den Verbraucher im Übrigen vollkommen kostenlos.

Tarifrechner

Ein Wechseln des Stromanbieters ist einfach und unkompliziert

Noch immer zahlen viele Verbraucher zu hohe Strompreise, weil sie unter anderem nicht wissen, wie der Wechsel zu einem Stromanbieter vonstatten geht. Dabei ist genau das heutzutage einfach und unkompliziert.

Bevor man den Stromanbieter wechselt, sollte man zunächst einmal einen Tarifvergleich anstellen. Schließlich will man nicht wahllos zu irgendeinem Anbieter wechseln, sondern im besten Falle zu dem Anbieter wechseln, bei dem man am meisten sparen kann. Für so einen Tarifvergleich stehen heutzutage zahlreiche Tarifrechner zur Verfügung. Die wichtigste Angabe, die man in den Tarifrechner eingeben muss, ist die Postleitzahl. Es ist nämlich so, dass in jedem Postleitzahlenbereich andere Anbieter zur Verfügung stehen. Auch die Tarife unterscheiden sich in den unterschiedlichen Regionen. Wenn man nun die Angaben in den Tarifrechner eingegeben hat, bekommt man meist eine recht umfangreiche Liste mit günstigen Stromanbietern angezeigt. Aus dieser Liste kann man sich nun einen Anbieter aussuchen, bei dem alles stimmt. Damit sind nicht nur günstige Preise, sondern auch die Vertragsbedingungen, zum Beispiel Zahlungsweise, Mindestvertragslaufzeit, Kündigungsfristen oder Preisgarantien, gemeint. Hat man auf diese Weise seinen Wunschtarif gefunden, dann kann man auch schon den Wechsel in Angriff nehmen.

Bei den meisten Tarifrechnern befindet sich auf der Liste mit den günstigsten Anbietern, hinter jedem Anbieter ein Button, auf dem „Wechseln“ oder „Unterlagen anfordern“ steht. In der Regel gibt man dann auf verschlüsselten Seiten seine Kontaktdaten an und bekommt die Wechselformulare per Post zugeschickt. Diese füllt man dann aus und schickt sie an den Adressaten zurück. Es gibt mittlerweile aber auch zahlreiche Anbieter, bei denen der Wechsel komplett online durchgeführt werden kann. Da bekommt man dann all seine Vertragsdaten nicht per Post, sondern per E-Mail geschickt. Das ist im Grunde noch viel einfacher und setzt sich auch immer mehr durch, da es sowohl dem Kunden, als auch dem Stromversorger eine Menge Papierkram und Verwaltungsaufwand erspart. Ein positiver Nebeneffekt von den sogenannten Online-Tarifen ist, dass der Kunde durch den schlankeren Verwaltungsapparat der Versorger seinen Strom noch günstiger beziehen kann.

Hat man die Wechselformulare ausgefüllt, muss man sich im Grunde um nichts mehr kümmern, auch nicht um den alten Vertrag. Dieser wird nämlich automatisch vom neuen Anbieter gekündigt. Von seinem alten Anbieter bekommt man dann auch eine Kündigungsbestätigung. Der Wechselvorgang vom alten zum neuen Anbieter dauert in etwa sechs bis acht Wochen. Die Stromversorgung ist dabei natürlich die ganze Zeit über gewährleistet. Schließlich bekommt man auch bei einem Wechsel zu einem neuen Anbieter seinen Strom noch immer durch die Leitungen der örtlichen Stadtwerke. Die Stadtwerke erhalten für die Durchleitung des Stroms von anderen Unternehmen eine Durchleitungsgebühr. Die Belieferung mit Strom ist also zu jeder Zeit garantiert. Das ist im Übrigen auch der Fall, wenn der neue Anbieter Insolvenz anmelden sollte. Auch dann bekommt man weiterhin seinen Strom. Die Grundversorger sind nämlich per Gesetz dazu verpflichtet, die Versorgung mit Strom zu jeder Zeit zu gewährleisten.

Im Grunde ist der Wechsel mit dem Ausfüllen der Wechselformulare für den Verbraucher schon abgeschlossen. Er muss sich weder um die Kündigung bei seinem alten Anbieter kümmern, noch muss er Wechselgebühren fürchten. Im Gegenteil – die meisten Anbieter zahlen sogar noch eine Wechselprämie.

Tarifrechner

Die bekanntesten Stromlieferanten

Es gibt mittlerweile derart viele Stromanbieter auf dem deutschen Markt, dass die schon kaum noch wissen, wie sie sich benennen sollen, um sich deutlich von der Konkurrenz abzuheben. Es gibt also eine unglaubliche Vielfalt an Anbietern mit unterschiedlichen Konzepten, die sich entweder in Form von ganz besonders simplen Tarifmodellen oder in Form von ganz ausgefallenen, individuellen Tarifmodellen darstellen.

Unter all diesen Anbietern in Deutschland sind es vor allem die Unternehmen E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall, die Stromkunden überregional mit ihren Stromprodukten beliefern. Zusammen haben diese vier Unternehmen einen Marktanteil von etwa 80 bis 90 Prozent. Allein schon aus diesem Grund gehören diese vier Unternehmen wohl auch zu den bekanntesten Energielieferanten. Es gibt jedoch auch zahlreiche Stromunternehmen, die sich auf die Belieferung von Verbrauchern in ganz bestimmten Regionen beschränken. Das sind zum Beispiel Energieversorger wie die Stadtwerke Flensburg. Solche Unternehmen haben dann natürlich in der jeweiligen Region einen hohen Bekanntheitsgrad, zumal ohnehin noch viele Verbraucher ihren Strom von den örtlichen Stadtwerken beziehen.

Es sind jedoch nicht nur die ganz großen Energieversorger, die einen hohen Bekanntheitsgrad haben. Durch besonders günstige Tarif Modelle, aber auch durch gezielte Werbung in den Medien, sind mittlerweile auch zahlreiche sogenannte Strom-Discounter in das Bewusstsein der Verbraucher gerückt. Hier sind vor allen Dingen Unternehmen wie Yello Strom, Eprimo oder E WIE EINFACH zu nennen. All diese Unternehmen bieten Tarife zu besonders günstigen Preisen an. Übrigens handelt es sich bei vielen dieser Strom-Discounter (auch bei den drei oben genannten) um Tochterunternehmen großer Energieversorger. Wer also beispielsweise vom Energieriesen E.ON zu E WIE EINFACH wechselt, der bleibt dem Unternehmen E.ON im Prinzip treu. Mit dem Wechsel sichert man sich lediglich günstigere Preise.

Immer mehr Verbraucher achten heutzutage bei einem Wechsel des Stromanbieters nicht mehr nur ausschließlich auf einen günstigen Tarif, kurze Vertragslaufzeiten, eine lange Preisstabilität oder einen hohen Neukundenbonus, sondern auch auf die Umweltverträglichkeit des Stroms. Es gibt also immer mehr Verbraucher, die Wert darauf legen, sauberen Strom zu erhalten. Und da das Umweltbewusstsein der Verbraucher nun einmal immer mehr zunimmt, gibt es auch immer mehr Stromanbieter, die Tarife anbieten, bei denen der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde. Das wiederum hat zur Folge, dass es mittlerweile Stromanbieter gibt, die ausschließlich umweltfreundlichen Strom aus erneuerbaren Energien anbieten. Die bekanntesten Anbieter von Ökostrom sind unter anderem Greenpeace Energy, Naturstrom, Naturwatt oder LichtBlick.

Ein hoher Bekanntheitsgrad eines Energieunternehmens sagt jedoch nicht zwangsläufig etwas über die Qualität des jeweiligen Unternehmens aus. So bedeutet ein bekannter Name zum Beispiel nicht unbedingt, dass man bei diesem Unternehmen die günstigsten Preise, die besten Vertragsbedingungen oder den besten Service erwarten kann. Es kann also auch durchaus sein, dass ein weniger bekanntes Unternehmen, wie zum Beispiel 123Energie, TelDaFax oder Nuon, ein viel besseres Gesamtpaket zu bieten haben als zum Beispiel die Tochterunternehmen der drei größten Energieversorger. Ohnehin sollte sich kein Verbraucher bei der Wahl seines Anbieters auf eine bestimmte Marke fixieren, sondern viel mehr darauf achten, bei welchem Anbieter sowohl die Preise, als auch die Vertragsbedingungen und der Service im Gesamtpaket stimmig sind.

Tarifrechner

Auch die günstigsten Anbieter sind gut

Um beim Strom zu sparen, gibt es zwei Möglichkeiten. Zunächst einmal kann man seinen Stromverbrauch senken – womit man auch gleich der Umwelt noch einen Gefallen tut – und dann kann man natürlich zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Und da hat man heute im wahrsten Sinne die Qual der Wahl. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn man auf der Suche nach einem Anbieter mit besonders günstigen Tarifen ist.

Es gibt tatsächlich Anbieter, die die Bezeichnung Billigstrom-Anbieter verdienen. Diese überzeugen mit rundum günstigen Preisen. Allerdings sollten Verbraucher nicht arglos zugreifen, sobald ihnen ein Angebot unter der Überschrift „Billigstrom“ oder „Discountstrom“ unter die Augen kommt. Es gibt nämlich auch Anbieter, die ihre Tarife mit besonders günstigen Verbrauchspreisen bewerben, dafür jedoch an anderer Stelle so richtig zulangen. Viele dieser vermeintlich günstigen Tarife bestehen nämlich aus günstigen Verbrauchspreisen und verhältnismäßig hohen Grundpreisen. In der Summe ergibt sich daraus dann oftmals ein Preis, der die Bezeichnung „billig“ oder „günstig“ nicht mehr rechtfertigt.

Einige Verbraucher hegen gegenüber billigen Stromanbietern gewisse Vorurteile. Allerdings sind die in den meisten Fällen völlig unbegründet. Vor allem die Angst davor, dass einer dieser günstigen Stromanbieter in eine Insolvenz gerät, hält den einen oder anderen davon ab, zu einem günstigen Strom Discounter zu wechseln. Dass es natürlich zu Insolvenzen von Unternehmen kommen kann und davon auch große Unternehmen betroffen sein können, das ist natürlich niemals auszuschließen. Jedoch hat das gerade bei Stromunternehmen keinerlei Auswirkungen auf den Stromkunden. Sollte es nämlich tatsächlich einmal passieren, dass ein Stromanbieter insolvent wird, dann übernehmen die örtlichen Stadtwerke die Stromlieferung. Der Verbraucher muss sich dabei noch nicht einmal mit seinen Stadtwerken in Verbindung setzen, die Belieferung mit Strom läuft reibungslos weiter. Die örtlichen Grundversorger sind übrigens gesetzlich dazu verpflichtet, die Stromversorgung aller Verbraucher im Versorgungsgebiet zu jeder Zeit zu gewährleisten. Es gibt also auch diesbezüglich absolut keinen Grund, nicht zu einem günstigen Anbieter zu wechseln.

Günstige Anbieter haben heutzutage jedoch nicht mehr nur billigen Strom, sie bieten ihren Kunden mittlerweile auch einen immer besseren Service. So ist es bei vielen der günstigsten Anbieter zum Beispiel Gang und Gäbe, dass der Kontakt mit den Kunden nur via Internet stattfindet. Das bedeutet unter anderem, dass auch die Rechnungen ausschließlich online zugestellt werden. Und das hat eindeutig Vorteile. Zunächst einmal bleibt dadurch beiden Vertragspartnern lästiger Papierkram erspart und zum anderen schont das auch noch die Umwelt.

Abgesehen von der Tatsache, dass die günstigsten Anbieter häufig auch im Gesamtpaket überzeugen, zum Beispiel durch geringe Vertragslaufzeiten oder lange Preisfixierungen, ist es für jeden Verbraucher generell ratsam, sich vor einem Anbieterwechsel genau über die verschiedenen Tarifmodelle zu informieren. Denn auch der günstigste Preis kann nicht über schlechte Konditionen im Vertrag, zum Beispiel eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten wie ausschließlich Vorkasse, hinwegtäuschen. Jeder Verbraucher, der beabsichtigt, zu einem günstigen Anbieter zu wechseln, sollte daher die Möglichkeiten nutzen, die ein Tarif- oder Vergleichsrechner bietet. Mit diesen Rechnern findet man nicht nur schnell und einfach die günstigsten Tarife, die im jeweiligen Einzugsbereich verfügbar sind, sondern man kann sich auch direkt die Tarife heraussuchen lassen, bei denen das Gesamtpaket am besten der eigenen Erwartungshaltung entspricht.

Tarifrechner